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Making of: Star Destroyer Venator Class Torte

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Mein Sohn wünschte sich zu seinem zehnten Geburtstag eine Star Destroyer Venator Class Torte. Ich sagte zu – okay, rückblickend vielleicht etwas leichtfertig. Zum Glück hatte ich mir in weiser Voraussicht eine Woche Urlaub genommen und konnte aus diesem Grund entsprechend Zeit für die Modellierarbeit erübrigen.
Da dies mein erstes Raumschiff überhaupt war, welches ich sozusagen selbst gebaut habe, musste dieses Werk natürlich dokumentiert werden.

Aus Crispiemasse zuerst eine ca. 2 cm dicke Platte in ausreichender Größe herstellen. Anschließend in der Mitte einen sanft ansteigenden länglichen Hügel aufbauen. Während die Platte vollständig auskühlt eine Schablone mit den Umrissen der Venator Class aus Pappe basteln. Schließlich die Grundform der Venator Class mithilfe der Schablone ausschneiden.

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Mit Ganache einstreichen.

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Und mit hellgrauem Fondant eindecken.

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Hier fängt das Gefriemel an. Je nach gewünschtem Detailgrad die Aufbauten aus Fondant modellieren und ansetzen.

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Um den Brückenaufbau zu stabilisieren eignen sich Zahnstocher oder Schaschlikspieße.

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Noch mehr Modellieren und schließlich anmalen.

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Zugegeben: Es ist wirklich unfassbar viel Zeit draufgegangen. Habe ich eigentlich mal erwähnt dass ich zu Perfektionismus neige?

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Fehlt nur noch die Torte:

Eine runde Torte aus Öl-Sand-Masse, gefüllt mit etwas Erdbeerbuttercreme und selbst gemachter Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre, eingestrichen mit Ganache und mit weißem Rollfondant eingedeckt.

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Da ich nicht gerade das bin, was man als Airbrush-Experte bezeichnen würde und obendrein allein am Samstag knapp zehn Stunden am Venator gesessen bin erklärte sich mein Lieblingsmensch bereit, die Torte zu colorieren. Eine brillante Idee wie sich herausstellte, denn das hätte ich SO sicher nicht hinbekommen.

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Und hier das Endergebnis:

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Der Sohnemann schaute natürlich immer mal wieder bei mir in der Küche vorbei und jedes Mal, wenn er den Fortschritt sah, wurden seine Augen und seine Begeisterung größer.

Und, ja: Meine ebenfalls. Wenn man bedenkt, dass ich erst das dritte Mal überhaupt wirklich mit Crispie-Masse gearbeitet habe und auch nicht wirklich einen Plan hatte, wie ich würde vorgehen wollen,  dann finde ich das Ergebnis umso beeindruckender.