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Experimentelles Kochen: Kartoffelchips.

Eines schönen Tages kaufte ich Kartoffeln aus der neuen Ernte. Kleine Kartöffelchen mit ganz zarter, hauchdünner Schale und am besten sofort zu verbrauchen. Da saßen wir und überlegten uns, was wir daraus zaubern könnten, und irgendwie war uns nach Experimentieren.

Das brauchst du dafür:

Kartoffeln [ca. 1 kg reicht je nach Appetit und Essgewohnheiten für zwei bis vier Personen]

Frittierfett [je nach Größe der Fritteuse bzw. des Topfs]

Fritteuse oder großer Topf

Salz, Paprika edelsüß [Pulver]

Und so gehts:

Fett auf ca. 170 °C erhitzen.

Mittels scharfer Reibe die Kartöffelchen in ca. 2-3 mm dünne Scheiben [direkt ins heiße Fett] reiben.

Etwa 10 bis 15 Minuten frittieren, bis die Chips leicht gebräunt sind.
Etwa 10 bis 15 Minuten frittieren, bis die Chips leicht gebräunt sind. Probehalber kann man eins herausnehmen und den „crunch“ Test machen. Wenns knuspert, sind sie fertig. 🙂

Herausnehmen und gut abtropfen lassen.

Mit Paprikapulver-Salz-Mischung würzen und genießen.
Mit Paprikapulver-Salz-Mischung würzen und genießen.

Fazit:

Extrem lecker diese leicht süßlichen Kartöffelchen mit einem Hauch Salz und Paprika. Nicht zu vergleichen mit dem Zeug ausm Supermarkt. Genau das Richtige, wenn man sich vor etwas Zeitaufwand nicht scheut und aus irgendwelchen Gründen keine gekauften Kartoffelchips verträgt. Oder man es einfach „selbst gemacht“ lieber mag. Weil, seien wir mal ehrlich, mehr als eine gute Kartoffel und ein bisschen Gewürz brauchts eigentlich nicht, finde ich.

PS: Man kann natürlich geschmacklich variieren. Curry, Knofi und was es da noch an geeigneten Gewürzpülverchen gibt.

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Experimentelles Backen oder: Börger mal lecker.

Lieblingsmensch hatte kürzlich die Idee, man könnte ja mal Hamburger selber machen. So richtig, mit Buns selbst herstellen und Patties selbermachen und so. Gesagt, getan. Hier das Rezept [gefunden bei chefkoch.de und leicht abgewandelt]:

Zutaten für 8 Buns:

435 g Weizenmehl

170 ml Wasser

20 g Frischhefe

40 ml Pflanzenöl

1 Ei

20 g Zucker

1 TL Salz

Zum Bestreichen & Bestreuen:

1 Eiklar verquirlt mit 1 EL Wasser

Sesam

Herstellung: 

Aus Wasser, Hefe, etwas Zucker und einem Teil des Mehls einen zähen Vorteig herstellen und an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich Bläschen gebildet haben.

Den Vorteig mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und nochmals ruhen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

Nochmals zusammenkneten [dann wird die Krume feinporiger] und in acht gleichgroße Stücke teilen. Rundwirken [die Oberfläche sollte glatt sein, da der Teig sonst beim Backen reißt], auf Blech setzen, mit Eiklar bestreichen, Sesam aufstreuen und nochmals kurz hochgehen lassen.

Bei 210 °C ca. 15 Minuten backen, bis die Oberfläche eine schöne gleichmäßige Braunfärbung aufweist. Ich schütte immer ein bisschen Wasser auf den Boden des Backrohrs, da durch den Wasserdampf die Gebäckhaut länger flexibel bleibt und das Gebäck mehr Zeit hat, Volumen zu bekommen.

Pro Burger etwa 80 bis 100 g Rinderhack mit etwas Salz und Pfeffer würzen, zwischen zwei Alufolien plätten und braten. Nach Gusto belegen.

Fazit: Sehr lecker! Ich mag Burger eigentlich gar nicht so, zumindest nicht den Junkfoodschweinfraß bei Mägges & Co. Und das Loniekind hat bis zum heutigen Tage, also genauer gesagt bis vorhin, noch keinen einzigen Burger aufgegessen. Normalerweise bleiben die nach einem bis maximal zwei Bissen auf dem Teller liegen. Aber dieser Burger schmeckte ihr, und Léon, und mir auch. Chris war auch begeistert, und auch wenns ein ziemlich großer Aufwand ist, lohnen tuts sich allemal. *omnomnom*

Das Rezept für die Buns ist angeblich ein „Originalrezept aus den USA“. Bei diesen Originalrezepten bin ich immer etwas skeptisch, aber die Buns waren absolut lecker-fluffig, supersoft, eben so wie sie sein sollen. Daumen hoch!

buns2

buns3

omnomnom

Yummie! II: Konfitüre aus Aprikosen und Zitrusfrüchten.

Da dacht ich mir gestern, hey schau mal, da gibts lecker Aprikosen beim Aldi. Nimmst mal´n Kilo mit. Abends wollt ich da dann anfangen zu schnabulieren, die Erste war mürbe [bäh!], die Zweite auch [uärgs] und nach der Dritten [nee, oder?] war ich beleidigt.

Und jetzt, was tun? Ganz klar, verkochen.

Rezept:

1 kg Aprikosen [Gesamtgewicht mit Stein!]

Saft und Fruchtfleisch von je

1 Orange

1 Zitrone

1 Limette

500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Aprikosen entsteinen, vierteln. Mit dem Gelierzucker grob vermischen und über Nacht zugedeckt ziehen lassen [verkürzt die Kochzeit]. Wenns schneller gehen soll, bitte die unten angegebene Kochzeit verlängern!

Am nächsten Tag die Zitrusfrüchte auspressen und gemeinsam mit dem Aprikosen- Zucker-Gemisch in einem weiten Topf unter Rühren zum Kochen bringen. 3-5 Minuten sprudelnd kochen lassen und in saubere [auskochen!] Gläser [randvoll!] füllen. Sofort verschließen und Gläser auf den Kopf stellen.

Je nach Gusto kann man die Konfitüre nach der Kochzeit noch pürieren. So mögen wir es am liebsten.

Haltbarkeit bei sauberer Verarbeitung: mindestens 1 Jahr.

Yummie! Konfitüre aus Roten Johannisbeeren und Süßkirschen.

Kürzlich erst hab ichs wieder mal zu gut gemeint mitm Früchte kaufen. Die Kirschen hab ich meist selbst gegessen, aber bin irgendwann auf den Trichter gekommen, dass ich sie nicht mehr vertrage. Die Johannisbeeren fanden die Kinder nur dann interessant, wenn sie die selbst von den Sträuchern der Nachbarin pflücken durften. Die Gekauften waren vollkommen uninteressant.

Also blieb mir wieder mal die Wahl zwischen Einkochen und Wegwerfen. Das Schleckermaul in mir verbietet es, Früchte wegzuwerfen die man noch zu lecker Konfitüre verarbeiten kann, ergo kam nur noch Einkochen infrage.

Rezept:

500 g rote Johannisbeeren

250 g Kirschen [entsteint]

200 ml Apfel- oder Traubendirektsaft

ein Spritzer Zitronensaft

500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Kirschen entsteinen, Johannisbeeren abzupfen und mit dem Gelierzucker grob vermischen und zugedeckt über Nacht ziehen lassen. [Ich mach das immer, wenn ich Fruchtstücke hab, um auf Nummer sicher zu gehen mit der Kochzeit.]

Tags drauf die Früchte-Zucker-Mischung mit dem Apfelsaft und dem Zitronensaft in einem weiten Topf unter Rühren zum Kochen bringen und 3-5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

In saubere [auskochen!] Gläser füllen [randvoll!], sofort verschließen und Gläser auf den Kopf stellen.

Auskühlen lassen und dann möglichst kühl und dunkel lagern.

PS: Zitronensaft kommt in jede Konfitüre hinein die ich selbst koche, je nach Süße oder Säuregrad mehr oder weniger davon, erstens weil ich finde dass es geschmacklich einen gewissen Pfiff verleiht, und zweitens weils so schön die Farbe der Früchte erhält.