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Mermaid Cake – le Fazit [22.1.13]

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Nach drölfzig Stunden Gefriemel hab ichs also tatsächlich geschafft. Ich habe den Mermaid Cake [mit Hilfe eines Tutorials aus youtube, das ich mir vor Monaten mal angesehen hatte] hergestellt.

Das ist ja nicht eben „old school“, und auch nicht wirklich hohe Konditorenkunst. Mein Lehrmeister hätte sich vermutlich die Haare gerauft, hätte ich sowas zu meiner Gesellenprüfung abgeliefert.

Doch die Zeiten ändern sich, und ebenso verhält es sich mit Trends. Klar, nicht jeder Trend der aus den Staaten zu uns rüberschwappt muss zwingend gut sein, aber ich gestehe: Ich liebe wilde, bunte Torten! Und noch viel mehr liebe ich es, wilde bunte Torten zu backen, mich an den Gesichtern der Kinder [und auch der Erwachsenen^^] zu ergötzen um danach diese wunderschönen, wilden, bunten Torten mit blutendem Herzen anzuschneiden und an die Meute zu verfüttern.

Das Kind hat sich wirklich schier nicht mehr eingekriegt, sie hat gejauchzt und gelacht und gekichert. Und als es dann in Richtung Torte anschneiden ging und es mir ganz offensichtlich ärger war als ihr, da meinte sie nur, ach Mama, wir haben doch Fotos von der Torte, die können wir dann immer anschauen.

LeonieTöchterchen durfte sich noch raussuchen, was es zu Essen geben soll und auch, wer von uns neben ihr sitzt. Meinegüte, war das Mädel aufgekratzt. Aber ich sag euch was, ich hab mich lang nicht mehr so gut gefühlt. War seltsam, irgendwie, nach so langer Zeit wieder ein solches „Kunstwerk“ zu schaffen, aber es hat sich soooo gut angefühlt. Ich weiß wieder, warum ich meinen Beruf so liebe.

Unser Geburtstag ist fast vorbei, es war toll, ich freu mich auch riiiiiesig über mein Geschenk: Ein Zeichentablett, mit welchem ich auch gleich weiter meine Freude haben werde.

Sobald ich etwas ansehnliches darauf zustande bringe, werde ich es euch zeigen. Bis dahin bitte ich um etwas Geduld.

In diesem Sinne vielen Dank, ich muss weg, mein Zeichentablett braucht mich.

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Geburtstag Phase 3. [21.1.13]

Hallelujah. Das war ein arbeitsreicher Tag. Aber seht selbst.

Mermaid gekauft: Check.

Torten eingesetzt, zusammengebaut, eingestrichen: Check.

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Muffins gebacken, während die Torten durchgekühlt sind: Check.

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Mit den Kiddies die Muffins dekoriert: Check.

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Torte dekoriert: Check.

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Morgen vormittag bekommt die Meerjungfrau noch den letzten Schliff, und dann hab ichs geschafft. Erst mal.

Irgendwie bin ich plötzlich so müde… *schnarch*

Geburtstag Phase 2. [20.1.13]

Die Süßigkeiten für Kiga eingepackt: Check. [Kiddies haben geholfen]

Marzipan angewirkt & eingefärbt: Check.

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Zucker-Ornamente aufdressiert: Check.

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Marzipangedöns modelliert: Check.

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Tortenböden angeschlagen: Check. [wird wohl doch was zweistöckiges :-O]

Morgen gehts weiter.

Geburtstag Phase 1. [19.1.13]

Heute waren wir, also der Sohnemann und ich, einkaufen.

So ein tapferer kleiner Kerl. Da geht der mit mir in den Rofu und hat tatsächlich die Willenskraft, nicht nach Spielzeug zu betteln. Dafür muss man ihm wirklich Respekt zollen *find*. Okay, natürlich hatten wir vorher klargestellt, dass es nix gibt, weil hey, vor nicht mal vier Wochen war erst Weihnachten, aber trotzdem: Ich glaube, selbstverständlich ist das nicht. Genügend andere hättens sicher trotz Absprache versucht. Immerhin durfte er sich einen Gummi-Centipede zum Essen aussuchen, und für seine Schwester nahmen wir vom gleichen Hersteller eine Schlange mit, die gab es dann als Nachtisch.

Danach Kaufland und Aldi [er war wirklich sehr tapfer, im Kaufland half er mir sogar, nur im Aldi konnte man sehr schön sehen, wie ihm vor dem Kühlregal dann die Puste ausging] und zum Schluss gab es noch ausnahmsweise Essen vom Mägges. Weils Einkaufen so gut geklappt hat.

Die Arielle, so beschlossen Chris und ich kurzerhand, wird erst am Montag gekauft, weil ich genau weiß, dass der Sohnemann zwar in der Lage ist sich durchaus an Absprachen zu halten, aber ein Geheimnis ist bei ihm nicht wirklich gut aufgehoben. Noch nicht, jedenfalls.

Die erste ausführliche Aufklärungsrunde haben wir nun auch hinter uns, das Tochterkind und ich. Gestern abend geschah nämlich folgendes: „Mamaa… wo kommen denn die Kinder raus? Kannst du mir das mal zeigen?“

Tja. Bei uns zuhause, als ich noch klein war, wurde das ja gaaaaaanz anders gehandhabt. Aber ich hab dem Kind halt nen kleinen Spiegel in die Hand gedrückt und ihr ganz genau erklärt, was das denn ist da unten, und ja, auch wo die Kinder rauskommen. Das beste war dann der Kommentar vom Sohnemann, der natürlich auch alles ganz genau wissen wollte. Der sah mich total entgeistert an und meinte nur „Aber das ist doch viel zu klein?!“

Joa. So durfte ich halt ne Runde Erklärbär spielen, aber danach waren die beiden erst mal wieder zufrieden weil: Wissensdurst gestillt.

Ich würde sagen: Aufklärung Runde Eins hab ich bestanden.