Feminismus? Nein danke.

Gleichberechtigung? Bin ich schwer dafür.
Zum Beispiel für ein Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht nur bei weiblichen, sondern auch bei männlichen Säuglingen. Oder wie wäre es mit Reproduktionsrechten für Männer? Und wenn wir gerade bei Gleichberechtigung sind, können wir direkt bei Gleichverpflichtung und Gleichbehandlung weitermachen. Warum wird eigentlich nur bei Aufsichtsräten eine Quotenregelung verlangt, nicht aber bei den ich sag mal vorsichtig „weniger statusbehafteten“ Berufen, bei denen Frauen ebenso unterrepräsentiert sind?

An dieser Stelle möchte ich keinen Roman verfassen. Ich halte Feminismus in der westlichen Welt schlicht für überflüssig. Frauen haben hier alle Rechte, die Männer auch haben, plus einige Privilegien [siehe weiter oben]. Für mich gab und gibt es keine „gläserne Decke“, nur Feministinnen, die weniger leisten, aber genausoviel [besser: mehr] haben wollen wie hart arbeitende Männer. Ja, auch Frauen arbeiten hart. Aber das sind [meist] keine Feministinnen. Wie ich das behaupten kann? Ganz einfach: Eine Frau, die bereit ist, etwas zu leisten, die erlebt, dass sie ohne Feminismus an ihr Ziel kommt. Aber hey, was weiß ich denn schon, so als Konditormeisterin und ehemalige Unternehmerin. 😉

Und nein, ich lasse mir nicht diktieren, was ich zu denken, zu sagen und zu schreiben habe, vielen Dank.

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4 Gedanken zu “Feminismus? Nein danke.

  1. Ich sehe das anders. Feminismus ist für mich ein Streben nach Gleichberechtigung, aber das exkludiert Männer nicht. Jedenfalls nicht für mich. Setzte mich gerne für männliche Rechte ein, wie eben Vaterschaftsurlaub. Das die Gesetzgebung im Westen super auf dem Papier ausschaut ist eine Sache, aber doch oft diskrepant zur Praxis. Extreme Antimeinungen sind für mich nicht nachvollziehbar. Zwischen Feministenhassern und Feminazis gibt es doch einen grauen, richtigen Teil. Nur weil Frauenrechtsprobleme woanders schlimmer sind, kann man die der unsrigen Welt nicht banalisieren. Essen ist hier ja auch besser, aber leicht angeschimmelt ist immer noch verschimmelt, ergo keine food alternative mehr für uns. Ich finde deinen Mut frech zu sagen was du denkst dennoch gut und hab Spaß am debatieren. Würde mich freuen wenn du seinen Senf mal zu meinen Artikeln gibst – ich polarisier ganz gern. Aber Du ja auch, also in diesem Sinne sind wir wirklich gleichberechtig. -Nele

    1. Das Problem welches ich mit vielen Feministinnen habe ist die Tatsache, dass sie die Probleme der Männer komplett ignorieren oder gar leugnen. Aussagen wie „Alle Männer sind privilegiert, alle Frauen dagegen werden unterdrückt“ sind einfach kompletter Schwachsinn.
      Männer werden in Deutschland gesetzlich benachteiligt, daran gibt es nichts zu rütteln.
      Natürlich gibt es die gesellschaftliche Ungleichbehandlung, aber auch das ist doch keine Einbahnstraße. Männern wie Frauen werden Rollenbilder aufgedrückt, die vielleicht auf einige von ihnen durchaus passen, auf viele andere wiederum nicht.
      Für die Einladung auf dein Blog sag ich mal danke und werd es mir in nächster Zeit ansehen und – sofern mir etwas Konstruktives dazu einfällt – definitiv auch mal meinen Senf dazu geben.
      Bis dahin wünsch ich dir eine gute Zeit 🙂

      1. Ja genau, das sehe ich genauso. Ungleichbehandlung sollte keine Geschlechterpräferenz kennen oder besser: es sollte sie gar nicht erst geben. WaltDisney-Romantik ist vielleicht unrealistisch, aber bisschen kämpfen für Fairness ist sicher nicht verschwendete Zeit. Folge Dir jetzt auch und hab schon zurück-gesenft. SUsoon -Nele

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