Archiv der Kategorie: Allerlei Leckeres

Making of: Intercity Express Cake

Hier ebenfalls eines meiner Projekte aus 2016. Es war das Erste des Jahres um genau zu sein. Der Intercity Express, ebenfalls für eine Arbeitskollegin.

Der Zugwagen sowie der erste Waggon bestehen aus jeweils einem kastenförmigen Kuchen, den ich drei Mal durchgeschnitten und mit Ganache [1 x Milchkuvertüre und 1 x Yoghurette] und Konfitüre gefüllt habe.

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Da ich zuvor noch nie einen Intercity Express gebacken habe musste ich mich natürlich erst einmal an die Form des Zugwagens herantasten. Deshalb lieber erst mal etwas weniger abschneiden als zuviel.

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Ahja. Langsam wird die Form erkennbar. Läuft doch gar nicht mal so schlecht.

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Nur noch einstreichen…

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…dann mit weißem Rollfondant eindecken…

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…und anmalen.

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Nochmal dasselbe in grün, oder besser gesagt aus Milchkuvertüre. Die Form war noch einfacher als gedacht. Aufschneiden, füllen, die Kanten rund schnitzen, ebenfalls einstreichen und mit Fondant eindecken.

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Hier sieht man die rundliche Form etwas besser.

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Et voilà 🙂

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Making of: Star Destroyer Venator Class Torte

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Mein Sohn wünschte sich zu seinem zehnten Geburtstag eine Star Destroyer Venator Class Torte. Ich sagte zu – okay, rückblickend vielleicht etwas leichtfertig. Zum Glück hatte ich mir in weiser Voraussicht eine Woche Urlaub genommen und konnte aus diesem Grund entsprechend Zeit für die Modellierarbeit erübrigen.
Da dies mein erstes Raumschiff überhaupt war, welches ich sozusagen selbst gebaut habe, musste dieses Werk natürlich dokumentiert werden.

Aus Crispiemasse zuerst eine ca. 2 cm dicke Platte in ausreichender Größe herstellen. Anschließend in der Mitte einen sanft ansteigenden länglichen Hügel aufbauen. Während die Platte vollständig auskühlt eine Schablone mit den Umrissen der Venator Class aus Pappe basteln. Schließlich die Grundform der Venator Class mithilfe der Schablone ausschneiden.

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Mit Ganache einstreichen.

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Und mit hellgrauem Fondant eindecken.

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Hier fängt das Gefriemel an. Je nach gewünschtem Detailgrad die Aufbauten aus Fondant modellieren und ansetzen.

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Um den Brückenaufbau zu stabilisieren eignen sich Zahnstocher oder Schaschlikspieße.

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Noch mehr Modellieren und schließlich anmalen.

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Zugegeben: Es ist wirklich unfassbar viel Zeit draufgegangen. Habe ich eigentlich mal erwähnt dass ich zu Perfektionismus neige?

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Fehlt nur noch die Torte:

Eine runde Torte aus Öl-Sand-Masse, gefüllt mit etwas Erdbeerbuttercreme und selbst gemachter Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre, eingestrichen mit Ganache und mit weißem Rollfondant eingedeckt.

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Da ich nicht gerade das bin, was man als Airbrush-Experte bezeichnen würde und obendrein allein am Samstag knapp zehn Stunden am Venator gesessen bin erklärte sich mein Lieblingsmensch bereit, die Torte zu colorieren. Eine brillante Idee wie sich herausstellte, denn das hätte ich SO sicher nicht hinbekommen.

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Und hier das Endergebnis:

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Der Sohnemann schaute natürlich immer mal wieder bei mir in der Küche vorbei und jedes Mal, wenn er den Fortschritt sah, wurden seine Augen und seine Begeisterung größer.

Und, ja: Meine ebenfalls. Wenn man bedenkt, dass ich erst das dritte Mal überhaupt wirklich mit Crispie-Masse gearbeitet habe und auch nicht wirklich einen Plan hatte, wie ich würde vorgehen wollen,  dann finde ich das Ergebnis umso beeindruckender.

Handball-Torte

Entschuldigt bitte die grottige Fotoqualität. *hmpf*

Eine Handball-Torte für den Sohn einer ehemaligen Klassenkameradin. Ich finde sie sehr gelungen.

Füllung: Sacherboden, Erdbeerbutterkrem und Erdbeerkonfitüre, Deko: Rollfondant, Lebensmittelfarbe
Füllung: Sacherboden, Erdbeerbutterkrem und Erdbeerkonfitüre, Deko: Rollfondant, Lebensmittelfarbe

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Nun doch noch eins in besserer Qualität. Diesmal mit Schrift.
Nun doch noch eins in besserer Qualität. Diesmal mit Schrift.

Mikrofon-Torte.

Endlich wieder mal eine Torte, sagte ich schon dass mich das Tortenbasteln für die doch recht eintönige Arbeit in der Bäckerei entschädigt bzw. derzeit mein Ausgleich dafür ist? =)

Öl-Sand-Masse, Vanillebutterkrem, Beerchenkonfitüre, Rollfondant, schwarze und silberne Lebensmittelfarbe.
Öl-Sand-Masse, Vanillebutterkrem, Beerchenkonfitüre, Rollfondant, schwarze und silberne Lebensmittelfarbe und für die Schrift weiße Kuvertüre.

Onchao – Pegacorn Cake.

Nach einer durchgearbeiteten Nacht und mit Hilfe von meinem Lieblingsmenschen ist das Kerlchen nun doch noch fertig geworden, und trotz leichter Planänderungen etwa so wie ichs mir vorgestellt hatte.

Und hier ist er:

Füllung: Mandarinenkrem bzw. Erdbeerbutterkrem und jeweils mit geschmacklich passender Konfirtüre aufgepeppt. Das Horn besteht aus Rollfondant und ist mit Blattgold [!] überzogen. Restliche Deko: Rollfondand, Seidenzucker und diverse Lebensmittelfarben.
Füllung: Mandarinenbutterkrem bzw. Erdbeerbutterkrem, jeweils mit geschmacklich passender Konfitüre aufgepeppt. Das Horn besteht aus Rollfondant und ist mit Blattgold [!] überzogen. Restliche Deko: Rollfondant, Seidenzucker und diverse Lebensmittelfarben.
Zu meinem Bedauern stellte ich fest, dass ich nach neun Jahren "Abstinenz" etwas außer Übung bin, was Seidenzuckerarbeiten angeht.
Zu meinem Bedauern stellte ich fest, dass ich nach neun Jahren „Abstinenz“ etwas außer Übung bin, was Seidenzuckerarbeiten angeht. Da besteht deutlicher Aufholbedarf.
Eine Szene aus der Serie "Mia and Me": Onchao mit Einhorn-Mama Lyria. <3
Eine Szene aus der Serie „Mia and Me“: Onchao mit Einhorn-Mama Lyria. ❤

 

Minionized.

Das sind Bob und Steve. Zumindest behaupten das die Kinder. :)
Das sind Bob und Steve. Zumindest behaupten das die Kinder. 🙂
Darf ich vorstellen: Bob. Ich persönlich finde ihn sehr gelungen, die Brille allerdings wäre fürs nächste Mal verbesserungswürdig.
Darf ich vorstellen: Bob. Ich persönlich finde ihn sehr gelungen, die Brille allerdings wäre fürs nächste Mal verbesserungswürdig.
Das hier ist Steve. Wer genau hinsieht stellt fest, dass er vier statt drei Fingern hat. Ihr wisst ja, künstlerische Freiheit und so. ;)
Das hier ist Steve. Wer genau hinsieht stellt fest, dass er vier statt drei Fingern hat. Ihr wisst ja, künstlerische Freiheit und so. 😉
Und dann fragt man sich: Wie sieht so ein Minion eigentlich von hinten aus? Hier mag ich besonders die Stoffstruktur sowie die Abnutzungserscheinungen. ^^
Und dann fragt man sich: Wie sieht so ein Minion eigentlich von hinten aus? Hier mag ich besonders die Stoffstruktur sowie die Abnutzungserscheinungen. ^^

Diese beiden Kumpels waren – wer hätte es gedacht – für einen Kindergeburtstag. Zum Schluss stand ich etwas unter Zeitdruck; tatsächlich wurde ich fünf Minuten vor Abholtermin fertig. Das nennt man dann wohl Punktlandung.

Nachtrag: Die Torten sind definitiv gut angekommen. Vom Papa des Geburtstagskindes bekam ich vor wenigen Tagen ein großes Lob. Da freut sich das Konditorenherz! =)

 

 

 

Lightning McQueen Cake.

Der Tortenrohling sieht irgendwie noch ein bisschen aus, als wollte es ein Panzer werden. :)
Der Tortenrohling sieht irgendwie noch ein bisschen aus, als wolle er ein Panzer werden. 🙂
Ah jetzt ja. Noch ein bisschen zurechtgeschnitzt und siehe da: Es wird ein Auto!
Ah jetzt ja. Noch ein bisschen zurechtgeschnitzt und siehe da: Es wird ein Auto!
Die Frontpartie ist erstaunlich gut gelungen, finde ich.
Die Frontpartie ist erstaunlich gut gelungen, finde ich.
Mit rotem Rollfondant eingedeckt kann man sogar erkennen, dass es nicht irgendein Auto werden soll, sondern ein ganz spezielles.
Mit rotem Rollfondant eingedeckt kann man sogar schon erkennen, dass es nicht irgendein Auto werden soll, sondern ein ganz Spezielles.
Unverwechselbar. Lightning McQueen aus Disney Pixars "Cars".
Jup, das isser. Lightning McQueen aus Disney Pixars „Cars“.
Zum Schluss noch die restliche Deko drauf, anpinseln/brushen, Räder dran und fertig!
Zum Schluss noch die restliche Deko drauf, anpinseln/brushen, Räder dran und fertig!
Frontansicht. Man sieht auch fast nicht dass ich einen Scheinwerfer-Sticker fast zerbröselt hätte -.-*
Frontansicht. Es fällt auch fast nicht auf dass ich einen Scheinwerfer-Sticker fast zerbröselt hätte -.-*
Das Heck im Detail. Der Spoiler  und die Rücklichter gefallen mir besonders gut. :)
Das Heck im Detail. Die Rücklichter gefallen mir besonders gut. 🙂
Das mit dem Airbrush üben wir aber nochmal.
Lightning-Sticker. Das mit dem Airbrush üben wir aber nochmal.
Draufsicht. Einfach ein cooles Teil. Ich bin begeistert! [Und lecker war sie auch!]
Draufsicht. Einfach ein cooles Teil. Ich bin begeistert! [Und lecker war sie auch!]

How to build a [PzKpfW VIII] tank [cake].

Tortenboden [30 x 40] nach Wunsch anschlagen, backen und auskühlen lassen. Hier: Öl-Sand-Masse. Zwei Mal durchschneiden, mit Buttercreme o.ä. füllen. Gut durchkühlen lassen.
Tortenboden [30 x 40] nach Wunsch anschlagen, backen und auskühlen lassen. Hier: Öl-Sand-Masse. Zwei Mal durchschneiden, mit Buttercreme o.ä. füllen. Gut durchkühlen lassen.
Das ist die Vorlage, ein Panzerkampfwagen VIII "Maus" [Quelle: Wikipedia].
Das ist die Vorlage, ein Panzerkampfwagen VIII „Maus“ [Quelle: Wikipedia]. Das war Sohnemanns Wunsch. 🙂
 

Den gefüllten Tortenrohling zurechtschneiden.
Den gefüllten Tortenrohling zurechtschneiden.

Die Wanne [oben im Bild] der Vorlage entsprechend in Form bringen.
Die Wanne [oben im Bild] der Vorlage entsprechend in Form bringen.
Den Turm [links] sowie die Panzerketten [rechts] ebenfalls  aus dem Tortenrohling ausschneiden und  in Form bringen.
Den Turm [links] sowie die Panzerketten [rechts] ebenfalls aus dem Tortenrohling ausschneiden und in Form bringen.
Mit Buttercreme einstreichen, durchkühlen lassen. Schwarzen Rollfondant ausrollen und die Ketten damit eindecken. Räder ausstechen und aufkleben. Die einzelnen Kettenglieder mit einem Schaschlikspieß oder dünnem Pinselgriff vorsichtig [nicht zu tief, sonst reißts!] eindrücken.
Mit Buttercreme einstreichen, durchkühlen lassen. Schwarzen Rollfondant ausrollen und die Ketten damit eindecken. Räder ausstechen und aufkleben. Die einzelnen Kettenglieder mit einem Schaschlikspieß oder dünnem Pinselgriff vorsichtig [nicht zu tief, sonst reißts!] eindrücken. Eine Kuvertüreplatte in passender Größe auflegen. An allen vier Ecken mit einem erhitzten Metallstäbchen ein Loch hineinschmelzen und mit Schaschlikspießen  fixieren.

Die Wanne ebenfalls mit Buttercreme einstreichen, durchkühlen lassen. Mit weißem Rollfondant eindecken.
Die Wanne ebenfalls mit Buttercreme einstreichen, durchkühlen lassen. Mit weißem Rollfondant eindecken.
Aus Backtrennpapier und einem Rührlöffel sowie einem dicken Pinsel Gussformen für die Rohre herstellen. Sorgfältig mit Klebeband umwickeln, um sicherzustellen, dass die Formen sich nicht aufwickeln.
Aus Backtrennpapier und einem Rührlöffel sowie einem dicken Pinsel Gussformen für die Rohre herstellen. Sorgfältig mit Klebeband umwickeln, um sicherzustellen, dass die Formen sich nicht aufwickeln. Mittels Trichter temperierte Kuvertüre eingießen, erstarren lassen und vorsichtig aus den Formen lösen.
Den Turm einstreichen und eindecken. Für die Rohre vorsichtig Löcher in passender Größe bohren und die Rohre hineinstecken. In die Wanne vier gekürzte Schaschlikspieße stecken, um den Turm zu fixieren.
Den Turm einstreichen und eindecken. Für die Rohre vorsichtig Löcher in passender Größe bohren und die Rohre hineinstecken. In die Wanne vier gekürzte Schaschlikspieße stecken, um den Turm zu fixieren.
Den Turm aufsetzen.
Den Turm aufsetzen.
Restliche Deko nach Vorlage anbringen und anpinseln oder besser: mit Airbrush kolorieren.
Restliche Deko nach Vorlage anbringen und anpinseln oder besser: mit Airbrush kolorieren.
Kerze drauf und dem Geburtstagskind präsentieren :)
Kerze drauf und dem Geburtstagskind präsentieren 🙂
Das wilde Gemetzel kann losgehen! *om nom nom*
Das wilde Gemetzel kann losgehen! *om nom nom*

Experimentelles Backen: Lebkuchen mit Lagerteig.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich letztes Weihnachten zum ersten Mal Lebkuchen mit Lagerteig gemacht habe. Mir gefiel die Idee, gemeinsam mit den Kindern die Lebkuchen zuerst auszustechen und dann, wenn sie gebacken sind, mit Fondant und Zuckerperlen zu dekorieren.

Das brauchst du & so gehts:

Für den Lagerteig

1000 g Mehl [Weizen, Roggen, Dinkel, je nach Gusto. Roggen verbessert die Frischhaltung, Geschmacklich ist jedoch Dinkel mein persönlicher Favorit. Klassisch kenne ich es als Weizen-Roggen-Mischung]

1000 g Honig

Den Honig erwärmen [maximal 40 °C] und gründlich mit dem Mehl verkneten. Mindestens zwei Wochen lang kühl und zugedeckt ruhen lassen, längstens drei Monate.

Da der Teig sehr fest ist, kann man ihn zur leichteren Weiterverarbeitung hacken und bei ca. 50°C im Ofen erwärmen.

Für den Gewürzteig

4 EL Lebkuchengewürz [ich habe hier um die Hälfte reduziert, mir schmecken überwürzte Lebkuchen nicht]

3 EL Milch

1 EL Hirschhornsalz

1 TL Pottasche

Hirschhornsalz sowie Pottasche unbedingt [!] separat jeweils in etwas Milch auflösen und nacheinander gemeinsam mit dem Lebkuchengewürz dem Lagerteig beigeben. Alles gut miteinander  verkneten und den Teig nach Wunsch verarbeiten. Nicht zu dünn ausrollen [ca. 3-5 mm] und dann ausschneiden oder ausstechen. Bei 190 – 200 °C je  nach Größe und Stärke 10 bis 20 min backen, bis die Lebkuchen leicht gebräunt sind. Sicherheitshalber eine Backprobe machen, bevor man den gesamten Teig verarbeitet. Wenn der Lebkuchen schön gleichmäßig aufgeht, ohne dabei breitzulaufen oder in sich zusammen zu fallen, ist die richtige Lockerung erreicht.

Für die Deko: Fondant, Lebemsmittelfarbe, Nonpareilles, Zuckerperlen / -plättchen  und dergleichen in verschiedenen Variationen.
Für die Deko: Fondant [gerne auch den Fertigen aus dem Supermarkt], Lebensmittelfarbe, Nonpareilles, Zuckerperlen / -plättchen, Schokolinsen und dergleichen in verschiedenen Variationen.
Fondant mit verschiedenen Lebensmittelfarben einfärben, mittels Messer auf die abgekühlten Lebkuchen aufstreichen, kleinere Gebäckstücke kann man tunken.

Zum Schluss wild drauflosdekorieren.

Sohnemannns Lebkuchenstern, welchen er mit viel Liebe dekoriert hat.
Sohnemannns Lebkuchenstern, welchen er mit viel Liebe dekoriert hat.
Töchterchens Lebkuchen-Christbaum. Mit viel Liebe zum Detail hat sie akkurat jede Zuckerperle einzeln aufgelegt. Von wem sie das nur hat... oÔ
Töchterchens Lebkuchen-Christbaum. Mit viel Liebe zum Detail hat sie akkurat jede Zuckerperle einzeln aufgelegt. Von wem sie das nur hat… oÔ

 

Auch die kleinen Lebkuchen-Ausstecherle hat das Töchterchen liebevoll dekoriert. :)
Auch die kleinen Lebkuchen-Ausstecherle hat das Töchterchen liebevoll dekoriert. 🙂

Fazit:

Der Teig ist, wie oben bereits erwähnt, sehr hart und es ist wirklich mühsam, den Lagerteig mit den Triebmitteln und dem Gewürz zu vermengen. Aber als ich es dann vollbracht hatte, ging die weitere Verarbeitung überraschend leicht von der Hand. Zwar ist der Teig ziemlich klebrig und irgendwie so ganz anders als alles andere, was ich davor an Teigen verarbeitet hatte; jedoch hat sich die Mühe gelohnt, und die Kinder hatten natürlich eine Riesenfreude damit. Erstens beim Dekorieren und zweitens – natürlich – beim Verschenken. Der Stern und der Christbaum waren nämlich Geschenke für Oma & Opa. Und wir alle wissen, wie gern Kinder ihren gemochten Menschen Geschenke machen. Und geschmacklich sind diese Lebkuchen natürlich auch nicht mit den handelsüblichen Lebkuchen zu vergleichen. Ich habe allerdings den Gewürzanteil um die Hälfte reduziert, weil mir diese überwürzten Lebkuchen wiederum überhaupt nicht schmecken.

Aus dem Nähkästchen geplaudert: Mein Gesellenstück.

Nach erfolgreicher Beendigung meiner Ausbildung hatte ich vor, nach Salzburg zu ziehen. Daher bescherte ich mir selbst einen kleinen Willkommensgruß in Form meines Gesellenstücks.

Wenn man überlegt, dass die man muss schon sagen grob fahrlässige Informationspolitik meines damaligen Lehrherrn mich beinah um meine Auszeichnung  gebracht hätte…

Laut seiner Aussage [und wie er mir wiederholt versicherte] benötigte ich nur genau ein Zuckerstück. Dieses könne ich getrost als Deko auch auf meine „Gesellenstück-Torte“ stellen, dazu müsse ich kein zweites Zuckerstück bzw. keine zweite Deko anfertigen. Dumm nur für mich, dass die Prüfer dies anders sahen. Das mag jetzt wie „Jammern auf hohem Niveau“ erscheinen, doch damals hing man kann fast schon sagen mein Seelenheil davon ab, ob ich nun mit oder ohne Auszeichnung vom Parkett gehen würde. Schließlich hatte ich es mir fest vorgenommen, als Jahrgangsbeste die Gesellenprüfung abzulegen. Ich hatte eine ganze Menge Herzblut investiert, gepaukt wie eine Bekloppte und ja, in der Tat zum ersten Mal in meinem Leben etwas „Großes“ vollbracht. Ich hatte diese Ausbildung drei Jahre lang durchgezogen, und das obwohl ich mehr als einmal kurz davor gewesen war, alles hinzuschmeißen.

Jedenfalls überzeugte er zu unser beider Ehrenrettung die Prüfer in einer für mich schier endlos andauernden Diskussion davon, dass dies nicht mein Verschulden sei sondern eigentlich seines, und ich bekam – immerhin – die zweitbeste Praxisnote. Da ich in der Theorieprüfung bei der Benotung weit vorn lag, brachte ich es zu meiner großen Erleichterung trotzdem auf die beste Gesamtnote.

"Willkommen in Salzburg" Berge & Bergvorsprung: Zucker in Form gegossen, Steinbock & restliche Deko: Marzipan modelliert.
„Willkommen in Salzburg“ Berge & Bergvorsprung: Zucker in Form gegossen, Steinbock & restliche Deko: Marzipan modelliert.

Keine zwei Wochen später wohnte ich bereits in Salzburg.