Reizüberflutung – mein täglicher Tsunami

Der Erdrandbewohner

Mein ADS-Erleben besteht zu 70% aus aus den Folgen meiner Reizoffenheit. Ein grober Wert, nur Pi mal Daumen. Es schwankt, mal empfinde ich meine Reizoffenheit stärker (vor allem im Winter), mal weniger dominant (im Sommer, und wenn ich ausgeruht bin).

Methylphenidat hilft da ein wenig. Aber leider nicht genug. Was bedeutet (und das ist auch wieder nur ein Pi-mal-Daumen-Wert): Nach 5 Stunden „normaler“ Aktivität draußen, unter Menschen, auf der Arbeit oder beim Einkauf bin ich durch. Dann ist die Grenze des erreicht. Mein Gehirn kann keine weiteren Eindrücke mehr aufnehmen und verarbeiten. Unter Stress, im Winter, unter Menschenmassen, im Lärm oder anderen starken Außenreizen tilt mein Hirn manchmal bereits nach drei Stunden. Manchmal sogar noch schneller.

An diesem Punkt angelangt, reicht keine kleine Pause, kein kurzer Rückzug mehr. Ich muss nach Hause, mich hinlegen. Die Erschöpfung ist dann allumfassend. Psychisch und physisch. Nach zwei, drei Stunden Ruhe gehts dann wieder…

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