Ferienbetreuung im Hort der Waldorfschule

Sommerferien sind doof, irgendwie. Klar, schön für die Kids, weil ausschlafen und viiiiel Zeit zum spielen, aber für meinen Geschmack viel zu lang. Als arbeitende Eltern hat man nicht sechs sondern zwei, mit viel Glück vielleicht drei Wochen Urlaub im Sommer. So, und was ist mit den restlichen dreivier Wochen? Wer das Glück hat, eine Ferienbetreuung über den Schulhort beanspruchen zu können, hat an dieser Stelle keine Schwierigkeiten. Das haben wir jedoch nicht. Zumindest nicht diesen Sommer. Tochter wird im September erst eingeschult und Sohnis Schule ist eine Ganztagesschule, die keine Ferienbetreuung anbietet, da kein Hort benötigt wird.

Als mir einige Wochen vor Ferienbeginn ein Flyer des hiesigen Kinderschutzbundes in die Hände fiel, auf dem eine Ferienbetreuung angeboten wurde, meldete ich meine beiden – natürlich nach Rücksprache mit meinem Lieblingsmenschen – für jeweils eine Woche an. Bei einem Preis von 80 € pro Woche und Kind war leider nicht mehr drin. Die Betreuungszeiten waren für täglich 8:00 bis 17:00 Uhr angegeben, Essen und Trinken inbegriffen, lediglich einen Snack für vormittags müsse man mitgeben.

Im Urlaub früh aufstehen kann ich eigentlich nicht so leiden, aber es hilft ja net, also hieß es letzte Woche morgens um sieben Uhr raus aus den Federn, Kinder fertig machen und im Hort der Waldorfschule abliefern.

Ich muss sagen, dafür dass diese Schule relativ zentral liegt, haben die sich wirklich ein hübsches Inselchen eingerichtet. Ein mehrstöckiges Haus, gegenüber die Schule, ein schön bespielbarer Schulhof mit verschiedenen Geräten, eine eigene Turnhalle, der Hort hat eigentlich alles, was das Kinderherz begehrt. Ein großer Garten inklusive Baumhaus und ebenfalls verschiedene Geräte, im Inneren des Horts gibt es ein großes über Leitern erreichbares Spielhaus mit mehreren Räumen, ein grooooßes Sofa wo die Kinder sich ausruhen können, sollte jemals eines müde werden und natürlich gibt es massenweise Holz, mit dem die Kinder spielen und basteln können. Plastikspielsachen sucht man natürlich vergeblich; schließlich reden wir hier über eine Waldorfschule. Ich hab nichts anderes erwartet.

Lieblingsmensch musste mitkommen, da ich egoistischerweise nicht einsah, die ganze Woche morgens allein aufzustehen und alles selbst zu erledigen. Ich bin ein fieses Möp, ich weiß. 😀 Und by the way, die Kinder fandens toll.

Was haben die alles gemacht! Salzteig geknetet, Bilder gemalt [viele!], T-Shirts bemalt und bedruckt [mit Kartoffelstempel und  Textilfarben, glaub ich], sie haben mit Holz gebastelt und gebaut [täglich!] waren draußen [täglich], in der Turnhalle [täglich], Donnerstag ging es dann in den Fuxini Indoorspielplatz und Freitag durften sie sich einen Film ansehen [Despicable Me 2] und dazu Popcorn essen. Sprich, sie hatten alles in allem viiiiel Spaß.

Falls es uns nächstes Jahr finanziell reicht, möchte ich das gern wiederholen.

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