Papatag im Freibad.

Tochter hatte gestern ihre letzte Schwimmstunde und hat auf den letzten Drücker tatsächlich noch schnell das Seepferdchen gemacht. Sie ist soooo stolz, die kleine Wasserratte. :3 Da traf es sich gut, dass der Papa meiner Kinder für heute Freibad geplant hatte.

Schön wars, und schön heiß. Das Freibad war erst voll und wurde immer voller, und irgendwann zwang mich der Fluchtinstinkt raus aus dem überfüllten Becken zurück zu unserem schönen, schattigen Stammplatz unterm Baum. Sohni zeigte sich ebenfalls leicht überfordert mit den vielen kleinen und großen Mitnutzern des Beckens, so nahm ich ihn kurzerhand mit.

Doch davor hatten wir Orca und Delfin aufgepumpt und mit Sohn und Tochter bereits einige Runden durchs Becken gedreht. Lustig: Innerhalb kürzester Zeit hatten wir sechs weitere Kinder im Schlepp, die sich jeweils an den beiden Brustflossen sowie der Schwanzflosse festhielten und mitziehen ließen.

Das obligatorische Nervkind durfte natürlich auch nicht fehlen: Ein Kerlchen in Sohnis Größe, Taucherbrille im Gesicht, mit der dummen Angewohnheit, sich ein Kind [-> Sohni] auszusuchen, neben diesem Kind unterzutauchen und besagtem Kind unter Wasser die Füße weg zu ziehen. Und das wieder. Und wieder. Als auch Ermahnen nichts bringt, türmen wir. Rückblickend hätten wir vielleicht auch dem Schwimmmeister einen Hinweis geben können -.-*

Sagte ich schon dass es heiß war?

Vor dem großen Ansturm aufs Becken schafften wir es immerhin, einige Zeit mit dem Wasserball zu spielen, und Sohni zeigte mir, wie gut er mittlerweile werfen und fangen kann. Himmel, was bin ich froh dass meine Kinder aus dem rund-um-die-Uhr-bespaßt-werden-wollen-Alter raus sind. Mit Kindern im Wasser spielen macht Spaß, aber mal am Platz zu sitzen und einfach mal Nichts zu tun, das ist so zwischendurch auch echt okay.

Und das Töchterchen? Verausgabte sich dermaßen, dass sie, mit roten Augen und leicht lilafarbenen Lippen zurück am Platz, sich noch schnell ins Tuch einwickeln ließ, nur um dann in die Strandmuschel zu krabbeln und einfach umzufallen. Dort blieb sie, an ihr Regenbogen-Einhorn gekuschelt, auch erst mal eine ganze Weile liegen.

Nach einer kleinen Stärkung und mit der Aussicht auf eine baldige Abreise erwachten Töchterchens Lebensgeister spontan wieder zum Leben, und beide Kinder tollten ein letztes Mal in Richtung Schwimmbecken.

Als wir dann laaaangsam aber sicher unsere Siebensachen gepackt hatten, waren die Kinder komplett erledigt. Und ich nicht nur wieder trocken sondern auch schon wieder völlig durchgeschwitzt.

Wenig später lud ich die drei beim Papa zuhause ab, wo die Kinder von heute auf morgen überraschanderweise übernachten dürfen. Und ich genieße jetzt erst mal lecker Essen, das mein Lieblingsmensch gekocht hat, und dann den Rest meines kinderfreien Abends.

Das Leben ist schön :3

 

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