Ritalin-Verteufelung als Geschäftsmodell

Urs Birchler und Monika Bütler

Publiziert in der NZZ am Sonntag vom 6. April 2014.

Unwissenschaftlich – gefährlich – beängstigend. Das Interview mit de

viaRitalin-Verteufelung als Geschäftsmodell.

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7 Gedanken zu “Ritalin-Verteufelung als Geschäftsmodell

  1. Die Ritalin-Hysterie kommt auch durch den damit betriebenen Missbrauch von Erwachsenen. So wird es gern von Studenten genommen, um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Und das funktioniert. Süchtigkeit inklusive.

    Der Interviewte weiß das alles. Seine Beweggründe sind mir suspekt. Bietet er vielleicht Alternativen an, die nur er kennt? Euro, ick hör dir klingeln …

      1. Es gibt den Fall einer Frau und Mutter, die letztlich bis zu 8 Ritalin pro Tag genommen hat. Sie hat gearbeitet, war nebenbei im Stadtrat, in einem Verein, einer Initiative, Mutter, Geliebte und und und. Immer auf 180, immer auf Vollgas. Bis der Tunnelblick kam, die krassen Nebenwirkungen und sie sich selbst in eine Suchtklinik eingewiesen hat. Ohne Ritatlin konnte sie nicht mehr. Mit wäre sie zerbrochen. Heute ist sie geheilt und schüttelt über sich selbst den Kopf. Der Bericht war vor einigen Jahren im Spiegel und hat für Aufsehen gesorgt.

      2. Oh, dazu braucht es kein Ritalin. Mit genug Red Bull geht das auch. Ich weiß nicht ob und wenn ja was die gute Frau noch so alles eingeworfen hat. Fakt ist, Ritalin macht nicht süchtig. Meinst du nicht, mein Sohn müsste ansonsten auch schon längst Suchtverhalten an den Tag legen?

  2. Das einzige, was an dem Bericht in der NZZ richtig ist, ist dass das Schulsystem heute nicht mehr für die Kinder passt.

    Vergessen wird, dass es nur noch wenige Arbeitsstellen gibt, die sich für einen unbehandelten ADHS’ler oder ADS’ler eignen.

    Und Sucht, wenn jemand „süchtig“ danach ist, strukturiert sein Leben leben zu können, unter gleichzeitiger Therapie auch andere Verhaltensmuster anzunehmen, dann kann ich ihn verstehen.

    Missbrauch (Studenten) wird es geben, können wir nicht ausschließen. Aber das die 95% der ADHS’ler ohne Medikamente zurecht kämen, das bezweifel ich stark.

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