Dinge, die ich nicht ändern kann.

Ich bin wütend. So richtig.

Es gibt heute nicht mehr so viele Dinge, die mich wütend machen.

Eines dieser Dinge ist Hilflosgkeit. Die Unfähigkeit etwas zu ändern weil Menschen, die zwangsweise zu meinem [wenn auch entfernteren Umfeld] dazugehören, sich in meinen Augen vollkommen bescheuert verhalten. Irrational. Wankelmütig.

Einer dieser Menschen gehört zur Familie meiner Kinder. Diese Person hat großen Einfluss auf den leiblichen Vater meiner Kinder und somit auch auf meine Kinder selbst. Ich kann nicht mit dieser Person interagieren, ohne dass die Genannten dadurch [negativ] beeinflusst werden.

Ebenso wenig kann ich diese Person aus dem Leben meiner Kinder ausschließen, weil ich hierfür zuerst einmal meinen Kindern den Vater vorenthalten müsste. Und das will ich nicht. Die Kinder haben ein Recht auf Umgang mit dem Vater, genauso wie er ein Recht auf Umgang mit seinen Kindern hat.

Dass es dabei eine Person gibt, die _immer_wieder_ dazwischen funkt, die ihm dabei systematisch immer wieder Steine in den Weg legt, die sich ausschließlich destruktiv einbringt, macht mich immer wieder fassungslos. Und regelmäßig macht es mich wütend.

Ich kann nichts tun. Ich kann es nur hinnehmen.

Jetzt bin ich nicht mehr ganz so wütend. Aber immer noch fassungslos.

Wann es aufhören wird? Ich weiß es nicht. Ein ganz kleiner Teil von mir, das letzte bisschen Spiritualität welches ich bislang nicht ausmerzen konnte, will glauben, dass dies zu den Dingen gehört, die ich im Leben wohl noch lernen muss. Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Der Rest von mir… nunja. Steht weiter oben.

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3 Gedanken zu “Dinge, die ich nicht ändern kann.

  1. Vielleicht regelt es die Zeit.
    Vielleicht regelt es sich, wenn die Person einmal auch in den Augen des Vaters zu weit geht.
    Vielleicht geschieht ein Wunder.

    Bei uns ist nach und nach alles drei eingetroffen.

    Und jetzt ist der Kontakt zu solch einer Person auf das absolut minimaaaaaaaaalste reduziert.

    Am besten ist, Du bist so einisilbig, wie nur geht. backst Brot und verhaust es ordentlich und versuchst Dich in Langmut! 😉

    aufmunternde Grüße
    Anita

  2. Vielleicht eine Frage der Zeit – dass es ohne Zutun sich ändert.
    Sicher eine Herausforderung an die Spiritualität: was eine vor Wut schäumen lässt, macht einen ja fast blind. Was hilft es da, sich vorzunehmen loszulassen? (Falls du es nicht vorhast, irgendwann kommt es…)
    Darüber schrieben/ reden kann helfen, vor allem die Gedanken und Gefühle zu strukturieren, sie außer sich zu setzen, vor Augen zu haben und mit ihnen umzugehen.

    Ich wünsche dir Gelingen, für deinen Weg, in dieser Frage!

  3. Ich weiß was Du meinst. Bin ein sehr ausgeglichener Mensch, aber manchmal platzt auch mir der Kragen. Solche Leute habe ich auch ständig um mich rum und das nervt gewaltig. Da man Menschen nicht ändern kann oder sollte, muss man es meist hinnehmen und versuchen es mit Humor zu nehmen.

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