Armes Rehlein III – der Werkstattwagen.

Derzeit fahre ich Citroen C1. Mein Italiener ist in der Werkstatt und wird dort voraussichtlich das Wochenende verbringen.

Das Autochen ist ja ganz putzig. Dreitürer, ein bisschen unpraktisch wenn Mama mit mehr als einem kleinen Mitfahrer unterwegs ist, da muss man die Kinder etwas umständlich auf die Rückbank friemeln. Vor zehn Jahren hätt ich mir den C1 wohl noch gefallen lassen. Aber was motz ich, ist immer noch besser als gar kein Auto. Viel besser sogar. Er hat gefühlt ein paar PS mehr als der Fiat, ich schätze irgendwas um die 75 rum, und kommt damit ganz gut vom Fleck.

Da sitze ich im besagten C1, bin ganz artig angeschnallt und denke an nichts Böses, als das Autochen mich plötzlich wütend anpiept. Ich schaue auf den Bordcomputer, welcher behauptet, ich wäre nicht angeschnallt. Also öffne ich meinen Gurt nochmals und schließe ihn wieder. Das Auto piept wild weiter. Ich blicke hilfesuchend im Auto umher und entdecke – meinen Geldbeutel. Wie er so ganz unangeschnallt auf dem Beifarersitz liegt. Hebe ihn probehalber hoch und, tatsächlich, das Piepen hört auf.

Garstiger Geldbeutel, garstiger. Hätte sich auch echt anschnallen können.

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3 Gedanken zu “Armes Rehlein III – der Werkstattwagen.

  1. Was fährst du auch mit so einem freilaufenden schweren Münzbeutel herum?
    Mehr Scheine. Ganz klar.

    Vermutlich ist der C1 kartenaffin. So eine Karte kannst du den Kleinen unter den Po schieben und schon fühlt sie sich angeschnallt. Und hat es auch warm.

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