Woran du merkst, dass du zuviel Sci-Fi schaust.

Du träumst von deinem eigenen Raumschiff.
XD

Ich betrete mein kleines, atmosphäretaugliches Raumschiff, denn aus irgendeinem Grund „müssen“ wir hier weg. Der Eingang zu meinem Raumschiff ist gut versteckt, er führt durch den Wäschetrockner; Ich habe ihn lange Zeit nicht mehr benutzt und weiß dennoch ganz genau, wie alles funktioniert. Meine Tochter und den Lieblingsmenschen habe ich dabei, nur auf meinen Sohn muss ich warten. Er ist gerade noch in der Schule.

Während dessen erkunde ich mein Schiff.

Als ich es betrete sehe ich, dass das Schiff sich U-förmig nach links und rechts in zwei symmetrische Bereiche aufteilt. Mittig befindet sich ein größerer Sammelbereich, und direkt vor mir sehe ich einige Klappsitze an der Wand. Der Boden ist mit schwarzem Kunststoff ausgelegt, die silbrigen Wände laufen oben  zusammen und formen so ein Oval. Die Beleuchtung ist schwach; schließlich befindet sich das Schiff im Ruhezustand.

Zu beiden Seiten geht jeweils im 90° Winkel ein gerader und nach vorn ein gebogener Gang weg. Die beiden gebogenen Gänge steigen zuerst sanft und dann etwas steiler an; neugierig folge ich zuerst dem linken. Der Gang an sich erinnert an ein Rohr; er ist rund und zuerst recht geräumig. Weiter oben [es geht nur einige Meter weit, vielleicht fünf oder sechs] wird er schmaler und niedriger. Am höchsten Punkt führen einige Stufen in einen winzigen Raum mit einer mit dunkelrotem Leder bezogenen Sitzgelegenheit sowie Aussicht nach draußen, welche ich jedoch nicht weiter beachte. Es ist staubig hier oben, und einige Gegenstände liegen dort. Es ist eine Tasche und als ich sie öffne, stelle ich fest, dass sich ein ganzes Bündel Geldscheine darin befindet. Geld ist immer gut, doch ich lege es zurück und wische mit der Hand die Staubschicht vom Polster.

Ich sehe, dass aus irgendwelchen Gründen noch mehr Menschen an Bord sind. Kurz wundere ich mich, wer die wohl hinein gelassen haben könnte, und versuche die maximale Passagier-Kapazität abzuschätzen. Im Sammelbereich werde ich fündig; dort befinden sich links und rechts jeweils übereinander zwei Schlafkojen in der Wand, und der Gang welcher im 90° Winkel abknickt, führt abermals zu jeweils zwei Schlafräumen. Das wird ja wohl reichen.

Sohnemann ist mittlerweile auch angekommen, somit sind wir vollzählig und können starten. Wird auch höchste Zeit, denn als ich dem Außenraum des Schiffes einem kurzen Blick widme sehe ich, dass sie [?] bereits auf unseren Fersen sind. Sie haben das Raumschiff gefunden und versuchen, es zu betreten. Der Sammelraum ist zugleich die Brücke wie ich jetzt sehe, denn Pilotensitz, Steuerungspulte sowie einen Außenmonitor gibt es hier ebenfalls.

Also starte ich das Raumschiff und stelle mit einem Anflug von Panik fest, dass das Schiff nicht so startet wie es soll. Es kommt nicht vom Boden weg und daher helfe ich kurzerhand mit der Kraft meiner Gedanken nach. Es strengt mich nicht so sehr an wie ich befürchtet hatte, mit einem Ruck erhebt sich mein Schiffchen in die Lüfte. 

Gerade will ich um eine Häuserecke biegen, als ich etwas Vertrautes sehe: ein riesiger heliumgefüllter Ballon mit einem breit grinsenden Harlekingesicht. Das Grinsen ist nicht besonders freundlich, es hat etwas wölfisches an sich, und als wir den Ballon passieren und direkt vor ihm an Höhe gewinnen, sehe ich, dass sein Blick uns folgt. Irgendwoher weiß ich, dass dies Ärger bedeutet, doch ich zupfe recht unbeeindruckt [Logikfehler ftw!] an der Hülle des Ballons und er platzt einfach. Hinter ihm kommt ein zweiter Ballon zum Vorschein, welcher uns jedoch nicht zugewandt ist und den ich daher nicht als Bedrohung einstufe. Außerdem klingelt gerade der Wecker.

In diesem Sinne:

keep-calm-and-may-the-force-be-with-you-23

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4 Gedanken zu “Woran du merkst, dass du zuviel Sci-Fi schaust.

      1. Dann versuch den Traum zu lenken. Das ist nicht wirklich schwer und erlernbar. Und wenn du es kannst, wirst du wundervolle „Filme“ sehen und nie wieder Albträume haben.

      2. Gibts da so eine Art „Rezept“ wie man das hinbekommt? Ich versuche es immer wieder, scheitere jedoch meist. Nicht immer, aber eben meistens. Manchmal hauts auch ansatzweise hin. Wie ich das mache, weiß ich aber selbst nicht.

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