Kobolde.

Gerade will ich mich dem Gestalten von Loniekinds Geburtstagseinladungen widmen, und nehme zu diesem Zwecke mein Bamboo Zeichenpad zur Hand. Natürlich bewahre ich in der Schutzhülle auch den zugehörigen Stift auf. Ich schließe das Pad an, nehme den Stift ohne ihn näher zu betrachten [schwarzer Stift, wird schon passen, schließlich hab ich ihn ja dazu reingelegt] und will loszeichnen. Das Pad reagiert seltsamerweise nicht, und so unterziehe ich den Stift doch einer näheren Betrachtung. Interessant, das ist ja gar nicht der Stift für mein Pad, sondern ein Gelschreiber. Ein schwarzer Gelschreiber, rein zufällig. Der meinem Zeichenstift verdächtig ähnelt. [Hatten den nicht die Kinder zuletzt?]

Ich durchsuche zuerst meine Utensilien, wo ich ihn nicht finden kann. Danach sehe ich – einer spontanen Eingebung folgend, man kennt seine Papenheimer schließlich – in der Stiftbox der Kinder nach. Stiftbox eins, für die Holzstifte, Fehlanzeige.  In der Box für die Filzmaler dagegen werde ich fündig.

Ich glaube, als meine Kinder eingezogen sind, haben sie einen Kobold mitgebracht.

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