Update Alltag.

Nun haben wir „unsere“ ersten Schulferien auch erfolgreich hinter uns gebracht. Der erste Schultag danach war für Sohnemann nicht ganz einfach, sooo viele Regeln an die man sich halten muss, doch danach brachte er wieder, wie man es von ihm kennt, artig seine vielen Smileys mit nach Hause.

An den Betreuungstagen nimmt er auch fleissig teil, und er freut sich nach wie vor jeden Tag auf die Schule. Und ich – ich stelle jeden Tag aufs Neue fest, wie dankbar ich bin, dass er diese Schule besuchen darf.

Das Töchterchen genießt ebenfalls noch immer das Mehr an Zeit, welches sie mit Papa und / oder Mama verbringen darf. Ohne das ständige geschwisterliche Gerangel um Aufmerksamkeit und Zuwendung der Eltern. Und sie ziehts durch, das Taekwondo. So lang hat sie mich bearbeitet, bis ich mich zum dritten Mal regelrecht dazu durchgerungen habe, mit ihr hinzugehen. Aber erst nachdem ich ihr das Versprechen abgenommen hatte, dass sie „sich jetzt auch wirklich traut“ und dass sie regelmäßig einmal wöchentlich ins Training geht. Und, was soll ich sagen, sie zieht es durch. Mein Mädchen will unbedingt Taekwondo lernen. Und sie ist voll und ganz dabei. Irgendwie krass, wie mir wieder einmal die Unterschiede zwischen meinen beiden Kindern bewusst werden. Sie marschiert locker-flockig durch die Trainingseinheit, als hätte sie nie etwas anderes gemacht, wo ihren Bruder bereits das Kindergarten-Taekwondo regelmäßig an seine Grenzen brachte.

Zugegeben: Die Fünfnächte-Arbeitswoche schlaucht mich. Wenn ich mich in der Wohnung umsehe stelle ich fest, dass gefühlt nicht mehr genug Zeit bleibt, um alles auf dem von mir gewünschten Wohlfühl-Ordnungs-Standard zu halten. Unter der Woche bleibt viel liegen, was am Wochenende abgearbeitet werden will.

Andererseits tut es gut, zumindest für ein paar Stunden am Tag andere Leute als Familie und andere Mamis mit ihren Kindern zu sehen und mit ihnen zu interagieren. Und, was fast noch besser ist, Verantwortung abzugeben. Hier zuhause steht und fällt alles mit meinem Wohlbefinden, was ich nicht erledige oder woran ich nicht zumindest denke und erinnere, das wird eben einfach nicht gemacht. Vergessen, übersehen, aus den Augen aus dem Sinn. Meine Arbeit dagegen ist nicht sonderlich anspruchsvoll. Kerl würde sagen „Do kannsch eigntlich en dressiertr Aff nostellr.“ Unterm Strich, ja. Es ist absolut stupide und eigentlich fast schon Akkordarbeit. Aber so sehr ich meinen Beruf liebe und irgendwann sicher auch wieder in die Vollzeitbeschäftigung einsteigen werde, momentan könnte ich wohl beim besten Willen nicht auch noch mordsmäßig berufliche Verantwortung übernehmen. Klar, ich arbeite ein paar Stunden jeden Tag und tue das nach bestem Wissen und Gewissen. Ich verdiene keine Reichtümer dabei, und in Anbetracht meiner Qualifikation ist diese Tätigkeit eigentlich der blanke Hohn, aber der Nachtzuschlag ist – immerhin – ein nettes Bonbon für die Haushaltskasse.

À propos: Sagte ich schon, dass vorgestern endlich mein Meisterbrief angekommen ist? WOHOOOO!!!!!einself ick freu mir! :>

Unterm Strich sind es einige Veränderungen, die erst mal „verdaut“ und aufgefangen werden wollen. Bis es soweit ist, werden vermutlich noch einige Monate ins Land ziehen. Aber ich bin jetzt – ganz in Michi-Manier – einfach mal guter Dinge und vertraue darauf, dass sich das alles einpendeln wird.

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