Störungen der Emotionsregulation bei ADHS

ADHS-Spektrum: Neues und Altes aus der ADHS-Welt

Lange Zeit wurden die Besonderheiten der Emotionsregulation bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS-Spektrum-Störungen von der Forschung nicht beachtet. Dies schon allein deswegen, weil sie nicht direkt in den Diagnosekritierien von ADHS auftauchten. Sie wurden daher als unbedeutend bzw. nicht erforschbar angesehen.

In den sogenannten Wender-Utah-Kriterien für ADHS im Erwachsenenalter wurde dann zumindest von Paul Wender die Affektive Labilität bzw. die Probleme der erhöhten emotionalen Labilität und Stressempfindsamkeit stärker dargestellt.

Nun gibt es eine (für mich neue) Abkürzung, die sich auf dieses Thema bezieht.
DESR steht für Deficient Emotional Self Regulation.

Dabei definiert sich diese Besonderheit durch:

  1. Ein Problem bzw. eine Entwicklungsverzögerung in der Reaktion des physiologischen Arousals auf starke (negative) Gefühle. Also quasi die Reaktion des vegetativen Nervensystems auf Stressbelastungen.
  2. Probleme, ein unangemessenes Verhalten auf positive oder negative Gefühle oder externe Stressore  zu unterdrücken. Das bezeichnet man als „Inhibition“, also eben eine „innere Bremse“ in…

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