Schönes.

Derzeit hänge ich in einem ziemlich heftigen Tief. Ist ein großer Haufen Zeug, was mich gerade belastet, und daher ist es für mich sehr wichtig, [wieder] vermehrt mein Augenmerk auf die positiven Dinge und die lieben Menschen in meinem Leben zu richten. Auch wenn es mir wirklich nicht leicht fallen will.

Da hätten wir mal einen wahnsinnig motivierten Neo-Erstklässler. Das muss nicht selbstverständlich sein, und derzeit denkt er sogar abends daran, dass er seinen Rucksack für den kommenden Schultag packen muss. Gut, es ist nicht sehr viel was hinein muss, das Kontaktheft und sein Mäppchen abends und morgens noch Vesper und etwas zu trinken. Aaaaaber er freut sich riesig auf die Schule, und wenn man bedenkt, wie sehr mir das Bangen um seine Einschulung im wahrsten Sinne des Wortes Bauchschmerzen [Stichwort leichte chronische Gastritis, welche nach Jahren urplötzlich verschwunden ist] bereitet hat, ist das eindeutig sehr positiv.

Generell die Fortschritte die er macht, sei es nun Feinmotorik, Konzentration, Rhetorik oder die positive Entwicklung seiner Persönlichkeit, seit er MPH einnimmt. Er hat große und kleine Erfolgserlebnisse, natürlich muss auch er lernen, mit Frustration umzugehen, doch es ist unübersehbar, dass er damit auch glücklicher ist. Außerdem hat er im Schwimmkurs erfolgreich seine Angst vor dem Wasser abgelegt und ist mittlerweile zu einer echten Wasserratte mutiert.

Das Töchterchen, welche immer mehr oder weniger „im Schatten ihres großen Bruders“ stand während der bisherigen Kindergartenzeit, ist nun endlich ein Vorschulkind, sprich eine von „den Großen“. Nun kann sie niemand mehr „Baby“ nennen, was einer [oder mehrere, je nach Tagesform] von Sohnemanns Kumpels mit wachsender Begeisterung immer wieder getan hatte. Doch dieser Kumpel ist nun auch ein Schulkind, und daher wird die Tochter bald merken, dass der jetzige Zustand durchaus seine Vorteile hat, und sei es nur das tägliche Vorne-Mitfahren und die Tatsache, dass wir nun ihr Fahrrad mit in den Kindergarten nehmen können, so dass sie oben auf dem Spielplatz noch ein paar Runden drehen kann. Natürlich wird sie ihren Bruder vermissen, doch sie hat jeden Tag die Mama mindestens zwei Stunden für sich allein, weil ihr Bruder immer bis Nachmittag in der Schule sein wird. Ist doch auch was.

Sie hat Fahrrad fahren gelernt, dabei hatte ich es schon fast aufgegeben. Hallelujah! Nun kann ich endlich mal wieder nennenswerte Strecken fahren [anstatt wie bisher das meiste davon zu schieben] und BEIDE Kinder mitnehmen.

Dieses Jahr habe ich gelernt, dass ich wieder dazu in der Lage bin, über einen Zeitraum von ein paar Stunden unter Zeitdruck zu arbeiten. Während und noch lange nach dem Burn Out war ich mir sicher, hierzu nie wieder fähig zu sein. Das ist einerseits natürlich sehr positiv und andererseits aber nicht so sehr, da ich nun wo ich weiß dass ich „ein bisschen“ kann – natürlich – mehr will. Weil wir mehr als „ein bisschen“ brauchen. Aber ich war ja bei den schönen Dingen und daher belasse ich es erst mal dabei und gehe auf dieses Thema nicht weiter ein.

Entgegen meiner Erwartungen existiert meine Partnerschaft tatsächlich noch immer. Nachdem es schon die eine oder andere durchaus heftige Krise gab, war ich mir sicher, eine Trennung sei nur noch eine Frage der Zeit. Aber aus irgendwelchen – zugegeben, für mich nicht nachvollziehbaren – Gründen sind mein Kerl und ich immer noch ein Paar.

Ansonsten, was könnte noch nennenswert sein, klar, das Auto. Es fährt [noch]. Das darf jetzt auch gerne erst mal so bleiben, danke im Voraus.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s