Gewalt gegen Kinder macht nicht nur seelisch krank

ADHS-Spektrum: Neues und Altes aus der ADHS-Welt

Körperliche Gewalt in Form von Schlägen bewirkt nicht nur psychische Dauerschäden, sondern auch im somato-medizinischen Sinne resultieren aus Gewalterfahrungen in der Kindheit- und Jugend vermehrte körperliche Erkankungen im Herz-Kreislaufsystem und anderen Organen. So schreibt es jedenfalls eine aktuelle Studie.

Schläge bzw. körperliche Züchtigungen sind natürlich in jeder Form zu verurteilen und in Deutschland haben die Kinder ja auch ein Anrecht auf gewaltfreie Erziehung. Andererseits ist es naturgemäss so, dass eben Kinder mit Störungen mit oppositionellem Trotzverhalten bzw. Störungen des Sozialverhaltens (bzw. dem Hyperkinetischem Syndrom mit gestörtem Sozialverhalten) vermutlich häufiger körperlicher Gewalt ausgesetzt sind. Zumal statistisch gesehen eben der Vater und/oder die Mutter eben häufig selber ein massives Impulskontrollproblem haben.

Welche Gründe nun der Anstieg der körperlichen Erkrankungen hat, ist noch nicht so ganz klar. Vermutlich ist aber der Dauerstress mit Beginn in der frühen Kindheit für Veränderungen im hormonellen Regulationssystem von Cortisol und weiteren Stresshormonen verantwortlich. Mit bleibenden Schäden.

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