Ausflug: Stuttgarter Wilhelma.

Eigentlich wollten wir diese Woche ins Legoland, doch aufgrund einiger dringender Anschaffungen, die unbedingt diesen Monat noch getätigt werden müssen, entschlossen wir uns schweren Herzens [ich ganz besonders, immerhin freue ich mich seit Anfang des Jahres darauf *grml*], den Ausflug ins Legoland auf nächsten Monat zu verschieben und statt dessen der Wilhelma in Stuggi einen Besuch abzustatten.

Nachdem wir es geschafft hatten, uns als erstes in Stuggi bzw. Lubu mal zu verfransen [fragt mich bitte nicht, wie das zustande kam, ich weiß es nämlich nicht oÔ], kamen wir etwas später als geplant aber immer noch im Toleranzbereich [weil man kalkuliert ja vorsorglicherweise immer etwas Zeitpolster mit ein, gä :>] in der Wilhelma an. Die Kiddies verhielten sich weitestgehend vorbildlich, bis auf das obligatorische Genörgel [Mamaa, wann sind wir endlich daa?] ohne welches Loniekind nicht Loniekind wäre.

Natürlich ist die Wilhelma zu groß, um mit zwei Kindern im Alter von fünf und sechs Jahren alles an einem Tag anzuschauen; einiges haben wir dennoch gesehen, Loniekind war auch sehr tapfer, auch wenn ihr nach sechs Stunden langsam aber sicher die Kräfte schwanden. Im Aquarium musste ich mit ihr die Flucht antreten, da es ihr zu dunkel war, zu laut und zu viel Gedrängel. Sie ist halt doch ein Sensibelchen, auch wenn sie es meistens sehr gut versteckt. Chris und ich wechselten uns ab, indem wir sie immer wieder mal auf die Schultern sitzen ließen, von wo aus sie das Geschehen begeistert beobachtete.

Wir sahen unter anderem das Schmetterlingshaus [Loniekind war hellauf begeistert, natürlich sind Schmetterlinge einer ihrer Favoriten, weil sie so schön bunt sind], Rosapelikane [sind die riesig oÔ], Kormorane, natürlich die Rosaflamingos [da wollte Lonie unbedingt hin], eines meiner persönlichen Highlights war der Pfau, bzw. einer der Pfauen, weil der ganz entspannt auf dem Affenhaus saß und das Geschehen aus der Vogelperspektive beobachtete.

pfau-auf-dach-pfeil

Ein anderer Pfau saß in der Nähe der Vogelwiese und ließ sich durch die vorbeigehenden Zoobesucher nicht wirklich stören, im Gegenteil: Er ließ sich geduldig beobachten und fotografieren, und tat nichts außer recht neugierig aus der Wäsche zu gucken.

pfau

Außerdem sahen wir die Kois, das Amazonienhaus [aber leider keine Piranhas und auch keinen Kaiman], Karnivoren [sprich fleischfressende Pflanzen], Australische Landschaften, Loniekind absolvierte zwei Umrundungen des Seerosenteiches auf dem Mäuerchen [natürlich immer mit Mama in Griffweite], dem Spielplatz statteten wir gleich zwei Besuche ab [damit die Kiddies sich zwischendurch mal austoben konnten], einige der Raubkatzen bekamen wir auch zu Gesicht [Tiger „Carlos“, Gepard und schwarzer Leopard „Petra“]. Elefanten, Giraffen und Affen [zumindest verschiedene Seidenäffchen] statteten wir ebenfalls einen kurzen Besuch ab, doch hier begannen wir alle, langsam aber sicher abzuschwächeln. Und so machten wir kehrt, kamen auf dem Rückweg an den Papageienterrassen und natürlich am Shop vorbei, wo sich jedes Kind noch ein Souvenir aussuchen durfte, und danach ging es wieder ab nach Hause.

Ich muss sagen: Der Zoo ist wahnsinnig schön, ich war ja seit zwanzig Jahren zum ersten Mal wieder dort, und möchte da eigentlich schon mal wieder hin. Eigentlich. Speziell die ganzen Innenbreiche waren derart überfüllt, dass ich öfter den Fluchtinstinkt unterdrücken musste, als mir lieb war. Doch ich denke, es wird trotz Gedrängel und Stress nicht unser letzter Familienausflug in die Wilhelma gewesen sein.

Achja, Loniekind durfte auch ein paar Fotos machen, und die von den Pinguinen sind richtig gut geworden, finde ich.

pingu

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