Mimimi. Mimimiiiiii!

Mir reichts!

Nah, nicht ganz, sonst würde ich vermutlich nicht mehr hier sitzen.

Aber diese Woche war, wie die letzte und die davor übrigens auch, ein einziges komprimiertes Stresspaket. *hmpf*

JA ICH WEIß ein Jeder hat nur soviel Stress wie er sich selbst macht.

Aber jede Mama weiß wovon ich spreche. Wobei natürlich jede Mama irgendwie ein bisschen anders damit umgeht.

Gestern hatte Sohnemann Chorprobe. Soweit normal, seit einiger Zeit darf er einmal wöchentlich in den Chor, weil er so gern singt und auch eine wunderschöne Stimme hat, finde ich.

Wir waren die Ersten die ankamen, weil ich mich um eine Viertelstunde vertan hatte, und so kam ich mit der Chor-Co-Leiterin ins Gespräch. Wir sprachen über Sohnemann, ich erzählte dass kürzlich ADHS diagnostiziert wurde, weiters dass er bald eingeschult wird, dies und das eben. Kurz kamen wir auch auf das Loniekind zu sprechen und warum nicht beide Kinder in dieselbe Musikschule gehen. Ich nannte ihr die Gründe, und nachdem ich geendet hatte fragte sie nur „Aber berufstätig sind sie nicht auch noch, oder?“

Ich antwortete natürlich wahrheitsgemäß, doch irgendwie gab mir das – wieder einmal – zu denken.

Wir sind derzeit viermal die Woche nachmittags unterwegs. Zwei Kinder im Vorschulalter angemessen zu fördern ist so gesehen ein echter Kraftakt. Montags Vorschulturnen Loniekind, Mittwoch Schwimmkurs Sohnemann [10 Einheiten insgesamt, ist also überschaubar], Donnerstag musikalische Früherziehung Loniekind & Chorprobe Sohnemann [Stress pur!], Freitags Tae kwon-do Sohnemann. Der einzige „freie“ Nachmittag [wobei diese Bezeichnung definitiv irreführend ist weil unter „frei“ verstehe ich etwas anderes, aber gut, ich wollte es so] ist der Dienstag. Außer in den Schulferien, da entfällt Vorschulturnen und musikalische Früherziehung.

Ich könnte natürlich ohne weiteres das eine oder andere canceln, die Kinder hätten eben gelitten, aber irgendetwas in mir sträubt sich dagegen.

Dann haben wir da noch Termine die eben anfallen, Impfungen, Zahnarzt, nicht zu vergessen Maulbronn, dann wollen die Kinder ja auch mal auf den Spielplatz oder Freunde besuchen, und dann arbeite ich zweieinhalb Mal die Woche in der Nacht. Und irgendwo will dann, wenn zwischen all den oben genannten Dingen und natürlich am Wochenende der Haushalt erledigt ist, noch Zeit für Mamas Müßiggang bleiben.

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