Experimentelles Backen oder: Börger mal lecker.

Lieblingsmensch hatte kürzlich die Idee, man könnte ja mal Hamburger selber machen. So richtig, mit Buns selbst herstellen und Patties selbermachen und so. Gesagt, getan. Hier das Rezept [gefunden bei chefkoch.de und leicht abgewandelt]:

Zutaten für 8 Buns:

435 g Weizenmehl

170 ml Wasser

20 g Frischhefe

40 ml Pflanzenöl

1 Ei

20 g Zucker

1 TL Salz

Zum Bestreichen & Bestreuen:

1 Eiklar verquirlt mit 1 EL Wasser

Sesam

Herstellung: 

Aus Wasser, Hefe, etwas Zucker und einem Teil des Mehls einen zähen Vorteig herstellen und an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich Bläschen gebildet haben.

Den Vorteig mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und nochmals ruhen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

Nochmals zusammenkneten [dann wird die Krume feinporiger] und in acht gleichgroße Stücke teilen. Rundwirken [die Oberfläche sollte glatt sein, da der Teig sonst beim Backen reißt], auf Blech setzen, mit Eiklar bestreichen, Sesam aufstreuen und nochmals kurz hochgehen lassen.

Bei 210 °C ca. 15 Minuten backen, bis die Oberfläche eine schöne gleichmäßige Braunfärbung aufweist. Ich schütte immer ein bisschen Wasser auf den Boden des Backrohrs, da durch den Wasserdampf die Gebäckhaut länger flexibel bleibt und das Gebäck mehr Zeit hat, Volumen zu bekommen.

Pro Burger etwa 80 bis 100 g Rinderhack mit etwas Salz und Pfeffer würzen, zwischen zwei Alufolien plätten und braten. Nach Gusto belegen.

Fazit: Sehr lecker! Ich mag Burger eigentlich gar nicht so, zumindest nicht den Junkfoodschweinfraß bei Mägges & Co. Und das Loniekind hat bis zum heutigen Tage, also genauer gesagt bis vorhin, noch keinen einzigen Burger aufgegessen. Normalerweise bleiben die nach einem bis maximal zwei Bissen auf dem Teller liegen. Aber dieser Burger schmeckte ihr, und Léon, und mir auch. Chris war auch begeistert, und auch wenns ein ziemlich großer Aufwand ist, lohnen tuts sich allemal. *omnomnom*

Das Rezept für die Buns ist angeblich ein „Originalrezept aus den USA“. Bei diesen Originalrezepten bin ich immer etwas skeptisch, aber die Buns waren absolut lecker-fluffig, supersoft, eben so wie sie sein sollen. Daumen hoch!

buns2

buns3

omnomnom

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s