Kinderkriegen und so.

Eigentlich wollte ich auf dieses Thema nicht weiter eingehen, schon gar nicht in meinem Blog, aber seit gestern liegt mir etwas dieses Thema betreffend auf der Seele.

Immer mal wieder lese ich von jungen Müttern. Im Grunde genommen ist es ja jederfraus höchst persönliche Sache, ob sie mit 16, mit 20 oder erst mit 30 Mutter werden möchte.

Ich für meinen Teil hatte so bis ich 26 war für mich das Kinder-in-diese-Welt-setzen [aus triftigen persönlichen Gründen] grundsätzlich ausgeschlossen. Bis dahin hatte ich eine abgeschlossene Ausbildung, einiges an Berufserfahrung und [zumindest glaubte ich das damals] etwas Lebenserfahrung gesammelt.

Mit 26 wurde ich schwanger, nicht so ganz geplant. Böse gesagt, zu blöd zum Verhüten, aber für mich kam Abtreibung nicht in Frage.

Die ganzen anderen Probleme mit denen ich mich damals herumschlug werde ich hier nicht ausbreiten, doch es waren genügend um mich an den Punkt zu bringen, an welchem ich mich jetzt befinde.

Anfangs habe ich die Sache mit den Kindern, zugegeben, nicht ernst genug genommen. Böse gesagt war ich selbst mit 27, als mein Sohn geboren wurde, noch nicht wirklich reif für ein Kind. Oder hatte die falsche Einstellung, was weiß denn ich.

Dafür glaube ich, spielt mir mein schlechtes Gewissen diesbezüglich regelmäßig einen Streich, und ich nehme das ganze heute ein kleinwenig ZU ernst.

Allerdings weiß ich aus höchst schmerzhafter eigener Erfahrung, was eine Mutter ihren Kindern antut, wenn sie keine Ahnung hat was man Kindern so beibringen muss, bis sie aus dem Haus sind.

Meine eigene Mutter höre ich öfters sagen, sie wusste dies nicht, sie wusste das nicht, und ja, ich weiß auch dass Vorwürfe niemanden weiter bringen. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, und nun muss es schauen wie es da selbst wieder rauskommt. Aber ich habe sie daraufhin mal gefragt, ob sie eigentlich ÜBERHAUPT IRGENDWAS wusste, damals, als sie mit 22 meinen Vater [mit zwei kleinen Söhnen] geheiratet hat. Sie meinte nur, ja, dass ich unbedingt Kinder möchte.

Ja, stimmt, irgendwie sind wir groß geworden. Es ist keins von uns auf der Strecke geblieben, irgendwie hat jeder seinen Weg gemacht, jeder auf seine Weise.

Dennoch bekomme ich einen Prass wenn ich lese, was so manche „Mutter“ so von sich gibt.

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