Abenteuer Salzburg, Tag 2 [erster Kurstag – 15.10.12].

Nachdem ich mich heute früh total abgestresst hab, um auch ja pünktlich zu sein, und kurz nicht mal gewusst hab wo ich überhaupt hinmusste, nur um dann zu erleben dass sich tatsächlich die Hälfte der Teilnehmer verspäten würde, und die letzte Teilnehmerin mit über einer Stunde Verspätung im Kursraum aufschlagen würde, ging gegen 9 Uhr dann endlich mal der Unterricht los.

Die ersten zehn Unterrichtseinheiten sind überstanden, und wer hätte das gedacht, das war auch noch echt interessant, wenngleich 10 Stunden vollste Konzentration pro Tag schon heftig sind.

Das Positive daran: Der Stoff ist echt super-interessant und selbst wenn ich in meinen ganzen Leben keinen einzigen Lehrling ausbilden sollte, kann ich irre viel mitnehmen, da das Thema Pädagogik recht intensiv bearbeitet wird; zwar mit Schwerpunkt Pubertät, aber es kommen immer mal wieder Fallbeispiele aus dem Kindesalter, und viele Erziehungsrichtlinien sind mit leichten Variationen die gesamte Kindheit über anwendbar.

Nach Mittag musste ich auf ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk zurückgreifen um nicht einzuschlafen, aber nicht weil der Unterricht langweilig war, sondern schlicht weil mein Hirn nach nicht mal der Hälfte des Tagespensums gemeint hat: Nö. Ich mag nimmer. Okay, das lag aber auch an der Tatsache dass ich absolut miserabel geschlafen hatte, in der Nacht mindestens fünf mal wachgeworden bin, nämlich immer dann wenn mich so eine Scheiß-Stechmücke gestochen hat.

Morgen bin ich dann besser vorbereitet. Hoffe ich. Ich nehm mir Traubenzucker mit, und ein paar Bananen und vielleicht bissi Studentenfutter, mal sehen. Und natürlich genug zu trinken, aber heute half das auch nichts mehr.

Dennoch hier noch ein Beispiel für assoziatives Lernen, welches man intuitiv im Kindesalter anwendet, und dann in der Schule per Frontalunterricht in Jahren mühevoller Kleinarbeit wieder aberzogen bekommt.

Ein Zweibein sitzt auf einem Dreibein und isst ein Einbein. Da kommt ein Vierbein und nimmt dem Zweibein das Einbein weg. Das Zweibein schlägt mit dem Dreibein nach dem Vierbein. Und das Vierbein läuft mit dem Einbein vor dem Zweibein davon.

Kann man sich nicht so ohne weiteres merken, oder? Also ich habs nicht mehr zustande gebracht. Wenn man allerdings ein Bild für jeden Begriff hat, ergibt alles plötzlich Sinn. Also, nochmal.

Ein Mensch sitzt auf einem Hocker und isst eine Haxe. Da kommt ein Hund und nimmt dem Mensch  die Haxe weg. Der Mensch schlägt mit dem Hocker nach dem Hund. Und der Hund läuft mit der Haxe vor dem Menschen davon.

Und plötzlich kann man es sich etwas merken, was vorher auf den ersten Blick vollkommener Nonsens gewesen ist.

Erstes Fazit: Macht Spaß, auch wenns echt viel Zeug is.

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