Abenteuer Salzburg, Tag 1. [14.10.2012]

Nach langer Zeit bin ich heute zum ersten Mal wieder in Salzburg, um ab morgen über vier Tage den Ausbilderkurs zu absolvieren.

Gestern wurden noch Léons Geschenkchen für die Kita-Feier eingepackt, welche er an seinem letzten Geburtstag als Kindergartenkind an die anderen Kinder seiner Gruppe verteilen darf; heute vormittag machte ich noch schnell die Muffins für den Kiga, in der Küche hinterließ ich ein Schlachtfeld [danke fürs Abwasch machen, Eric]; danach hieß es nur noch: Packen, und dann Abmarsch.

Unspektakulär und irgendwie auch wieder nicht, der Abschied war nicht ganz einfach für mich, weil ich ganz genau weiß, dass meine Bagage mir ganz schön fehlen wird. 

Dennoch versuchte ich, ihn möglichst kurz und schmerzlos zu gestalten, und machte mich auf den Weg. Noch schnell vollgetankt und eine Flasche Frostschutz für die Scheiben gekauft, man kann ja nie wissen, und los gings.

Ganz gemütlich in vier Stunden die Strecke zurück gelegt, [ich allein unterwegs, allein mit meinen Gedanken und Erinnerungen] mit einer Pause [Vignette und Warnweste kaufen], heil in Salzburg angekommen, und dann… ja dann…

Dann fand ich die Straße nicht. Blöde Baustellen überall, man glaubt gar nicht wie eine Stadt sich binnen weniger Jahre verändern kann. Jedenfalls kam ich etwa eine Stunde später dann doch noch am Ziel an.

Kaum angekommen, rief ich gleich bei der Familie an um ein Lebenszeichen zu geben, man hat mich nämlich schon vermisst. Es ist irgendwie seltsam, mit den Kiddies zu telefonieren, das hatten wir zum letzten Mal während sie in der Pflegefamilie waren. Irgendwie glaub ich, weiß ich grad nicht so wirklich, was in mir so vorgeht. Das ist alles sehr strange. Chris und die Kinder, sie fehlen mir.

Dennoch wurde ich von meinem Gastgeber lecker bekocht, netterweise kann ich mittlerweile wieder etwas essen das nicht gleich wieder den Weg retour nehmen möchte, und ich fühle mich auch schon wieder gesünder, irgendwie.

Jetzt lass ich noch den Tag ausklingen und beschließe, zeitig ins Bett zu gehen, dass ich morgen früh fit bin.

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