Wir und ADHS die Dritte. [6.5.2012]

Der Kinder- und Jugendpsychotherapeut erklärte mir beim letzten Gespräch, warum es so wichtig war, dass in seinem Bericht das Thema ADHS zur Sprache kam.

Da wir gerade dabei sind, eine Integrationskraft für Léon zu beantragen, welche ihm  im Kiga stundenweise unterstützend zur Seite steht, werden wir im Zuge des Antragsverfahrens beim Gesundheitsamt vorstellig werden, wo er noch weitere Tests absolvieren darf, um die Notwendigkeit einer Integrationskraft zu bestätigen.

Spätestens an dieser Stelle würde das Thema zur Sprache kommen, und wir dürften zuerst einmal weitere Stellen [weitere Kinder-Psychotherapeuten bzw. das hiesige „Kinderzentrum“ für „Problemkinder“] anlaufen, um die Integration bewilligt zu bekommen.

Um dies zu verhindern, nahm er ADHS bereits in die Diagnostik auf, schlichtweg um uns weitere Rennerei zu ersparen; Und damit wir uns dem Thema zur gegebenen Zeit widmen können. Falls später die Notwendigkeit immer noch bestehen sollte. Was ich für meinen Teil übrigens nicht annehme. Aber das nur am Rande.

Ich weiß immer noch nicht, wie ich das für mich selbst verpacken soll, dass es sich nicht so „falsch“ anfühlt.

Unter der Überschrift ADHS komme ich nicht so gut mit ihm zurecht. Verbuche ich es allerdings, so wie ich es  vorher tat, unter Hochsensibilität, fühlt es sich gleich viel richtiger an und ich kann ihn ganz anders annehmen und, so seltsam das klingen mag, mich auch viel besser in ihn hineinfühlen.

Komisch.

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