Lonie: Ein Schwank. [19.4.2012]

Gestern waren wir zu Besuch bei einer gemeinsamen Kindergartenfreundin meiner Kiddies.

Die Mama des Mädchens hatte leider nicht sehr viel Zeit, außerdem sind wir beide etwas gesundheitlich angeschlagen, und so blieben den Kindern wenig mehr als zwei Stunden zum Spielen.

Als es an den Aufbruch ging, versteckte sich das Töchterchen unterm Schreibtisch der Freundin. Während ich sie möglichst vorsichtig darunter hervorzuholen versuchte, fand sie es noch sehr lustig und spielte ihr „Spiel“ eifrig weiter. Als ich sie dann endlich herausgepflückt hatte, begann sie zu toben und zu weinen.

So trug ich sie zum Flur, zog ihr geduldig Stiefelchen und Jacke an, und nahm das schluchzende Kind erst mal in den Arm und ließ sie sich ausweinen. Dann fragte ich sie: „bist du jetzt traurig, weil du noch länger bleiben möchtest?“

Sie antwortete, immer noch schluchzend „jaaaaaa.“

Daraufhin bot ich ihr an, die Mutter des Mädchens zu fragen, wann sie uns denn mal wieder besuchen möchte. Gesagt, getan, und siehe da, das Töchterchen war wieder  versöhnt und Mama vergleichsweise entspannt.

Das wäre bisher so eine klassische „Michi fühlt sich hilflos, schafft es nicht das Kind zu trösten und rastet deshalb, zumindest innerlich, aus“ Situation gewesen.

Juchu!

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