Lieb Kind: Ein Schwank.

Vor einigen Wochen hatte ich ein Gespräch mit dem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten meiner Kinder. Wir hatten das Thema „verschiedene Bindungsverhalten“ und er erklärte mir diverse Typen von Eltern und die unterschiedlichen Reaktionen und Arten der Kinder, damit umzugehen.

Er erzählte mir von einer Bekannten und deren Tochter. Seine Bekannte sei recht unterkühlt in ihrer Art mit dem Kind umzugehen, und die Tochter würde mit extremer Anpassung darauf reagieren.

Er meinte, in den Augen der Mutter „funktioniere“ das Kind einwandfrei, doch er mit seinem Fachwissen könne jetzt schon absehen, dass dieses Kind später einmal, als Erwachsene, einen Therapeuten benötigen wird.

Seitdem beschäftigt mich diese Geschichte.

Und je länger ich darüber nachdenke, und je mehr ich meine Mutter beobachte, wie sie mit meinen Kindern umgeht, und was sie von uns erzählt, wie es damals war, desto mehr fügt es sich zusammen.

Ich beginne langsam Stück für Stück zu begreifen, warum es bei mir den Zorn gebraucht hat, um auszubrechen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s