Manchmal…

… in Zeiten wie diesen, da muss ich echt aufpassen.

Wenn es hier so richtig drunter und drüber geht, und dann natürlich auch noch die Kinder es überhaupt nicht einsehen, dass Mama etwas Ruhe braucht und nicht so viel Nervenkostüm übrig hat wie sonst, und mich im Minutentakt beharken: „Mama dies, Mama das, Mama jenes, Mama solches, Mama, mein Bruder macht mich nach, Mama, meine Schwester ärgert mich. ärgert mich, Mama Hunger, Mama Durst, Mama kaufst du mir das, Mama ich will das aber! UÄÄÄÄHHHHH ICH KRIEG MEINEN WILLEN NICHT BLÖDE MAMA, BLÖDE MAMA!“ auch wenn sie sich bemüht; und wenn dann noch meine liebe Mutter, wie sie eben ist, wirklich absolut jedes Mal, wenn eines der Kids in ihrem Beisein einen Tobsuchtsanfall hat, anmerken muss, dass wir „als Kinder ü-ber-haupt gar niemals nimmer nicht so gewesen“ wären dann bekomme ich ein komisches Gefühl in der Magengegend, und es lässt sich am treffendsten mit Übelkeit beschreiben.

Dann muss ich den Impuls niederringen, ihr alles entgegen zu schleudern was sich bis heute angestaut hat in mir.

Aber ich will das ja nicht, weil ich weiß, dass ich ihr damit fürchterlich wehtun würde. Sie weiß ja, dass es Sachen gibt, die sie einfach verbockt hat, das muss ich ihr wirklich nicht auch noch im Zorn an den Kopf schmeißen. Weil das einfach zu nichts führt.

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